Nachhaltig leben 

Die übermäßige Abholzung der Wälder, der fortschreitende Klimawandel, die massive Überfischung der Weltmeere und die steigende Verschmutzung der Luft - dies sind nur einige der vielen Umweltprobleme, mit denen die Gesellschaft derzeit zu kämpfen hat. Das Thema der Nachhaltigkeit rückt immer weiter in den Vordergrund und gewinnt zunehmend an Bedeutung, sowohl für Einzelpersonen als auch Firmen und ganze Gesellschaften.

Möchten Sie Ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Umwelt leisten? In diesem Artikel finden Sie hilfreiche Tipps und Tricks, wie Sie Nachhaltigkeit einfach in Ihren Alltag integrieren können, um der Umwelt etwas zurückzugeben und sie für die Zukunft zu schonen.

Was bedeutet es, nachhaltig zu leben?

Nachhaltigkeit bedeutet nicht, komplett auf all das zu verzichten, was Ihnen Freude bereitet. Das Konzept beschreibt vielmehr, sein alltägliches Verhalten bewusster zu gestalten und verantwortungsvoller zu handeln. Dabei entspricht der Begriff Nachhaltigkeit eine über einen längeren Zeitraum anhaltende Wirkung. Es geht also nicht darum, kurzfristig Ihre Gewohnheiten zu ändern, sondern sie langfristig in Ihren Alltag zu integrieren. So werden sie zu einem festen Bestandteil in Ihrem Leben.

Ursprünglich stammt das Prinzip der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft, genauer von Hans Carl von Carlowitz. Die Grundidee hierbei war es, einen Wald nur so stark zu roden, damit er sich selbständig wieder regenerieren kann. Die Ressource Wald wird dementsprechend nur so genutzt, dass sie keinen bleibenden Schaden davonträgt. 

Zusätzlich steht die Ressource künftigen Generationen in gleichem Maße zur Verfügung.

Nachhaltigkeit kann auch mit den Begriffen Selbstdisziplin und Selbstbeschränkung in Verbindung gebracht werden, jedoch ist es vielmehr eine Rücksichtnahme auf die Umwelt, die Mitmenschen und künftige Generationen. Mit der Beachtung einiger Tipps können Sie Ihren Beitrag zu einer nachhaltigen und besseren Umwelt leisten, ohne auf Ihre Lieblingsprodukte verzichten zu müssen.

Eine Hand, die eine grüne Weltkugel mit einer Pflanze trägt

Wieso sollte man nachhaltig leben?

Es spricht vieles dafür, seine eigenen Konsumgewohnheiten einmal kritisch zu hinterfragen und zu überlegen, wie man aus den umweltschädlichen Gewohnheiten ausbrechen und künftig nachhaltig leben kann. Nachhaltig leben und konsumieren, dies kann vor allem für folgende Bereiche positive Auswirkungen mit sich ziehen:

  • Ökologische Faktoren: CO2 ist maßgeblich für die Erwärmung des Erdklimas verantwortlich. Die Nutzung nachhaltiger Mobilität reduziert den CO2-Ausstoß gravierend. Zudem wirken sich Energieeinsparungen und der Erhalt natürlicher Ressourcen sehr positiv auf die Umwelt aus


  • Soziale Faktoren: Viele Produkte, gerade in der Bekleidungsindustrie werden unter miserablen Arbeitsbedingungen hergestellt. Nachhaltiges Shoppen trägt dazu bei, die sozialen Standards einzuhalten, einen fairen Handel und gerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen.


  • Ökonomische Faktoren: gesteigerte Effizienz, ein hoher Beschäftigungsgrad und eine nachhaltige Produktion mit schonenden Ressourcen sind nur einige der vielen ökonomischen Vorteile, die ein nachhaltiges Leben mit sich bringen.


Wie kann man nachhaltig leben?

Wenden Sie für Ihr Ziel nachhaltig leben Tipps und Tricks an, um Ihren Alltag umweltschonender zu gestalten. Dabei geht es, wie bereits erwähnt, nicht bloß um Verzicht, sondern um die langfristige Veränderung Ihrer Einstellung hinsichtlich des Konsums und Ihres Verhaltens in alltäglichen Situationen. Dabei müssen Sie nicht alle Tipps gleichzeitig in Ihren Alltag integrieren. Überlegen Sie sich, in welchem Bereich Sie für sich das größte Potenzial sehen und beginnen Sie nach und nach mit der Umsetzung weiterer Punkte.

1. Nachhaltige Mobilität

Durch den regelmäßigen Straßenverkehr wird die Luft mit Schadstoffen wie Feinstaub, Ozon und Stickstoffoxid langfristig geschädigt. Legen Sie in Zukunft kürzere Wege zu Fuß zurück, nutzen Sie das Fahrrad oder den öffentlichen Verkehr. Sie wollen oder können nicht auf Ihr Auto verzichten? Vielleicht wäre Car-Sharing eine Möglichkeit für Sie, weiterhin Ihr Auto zu nutzen und trotzdem etwas Positives für die Umwelt zu tun. Sie vermeiden dadurch unnötige Doppelfahrten und reduzieren die Pro-Kopf-Emission deutlich.


Legen Sie beispielsweise zwei Tage die Woche fest, an denen Sie das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. Fahrrad fahren wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt, sondern auch auf Ihre Gesundheit aus. Für Ihren nächsten Urlaub wählen Sie die Bahn oder den Fernbus anstelle von Auto und Flugzeug. Hier lauern keine versteckten Kosten, Sie können sich während der Fahrt anderweitig beschäftigen und es wird deutlich weniger CO2 ausgestoßen.

2. Nachhaltige Lebensmittel einkaufen

Fertigen Sie vor dem nächsten Einkauf eine Einkaufsliste mit den Produkten an, die Sie wirklich benötigen. Bepackt mit diesem Einkaufszettel schnappen Sie sich Ihren Rucksack, den Mehrweg- oder Stoffbeutel und fahren Sie mit dem Fahrrad zum nächsten Supermarkt. Am besten noch: zum nächsten Bio-Markt oder dem nächstgelegenen Wochenmarkt. Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf eine regionale Wertschöpfung, auf Bioqualität und faire Arbeitsbedingungen.

Müssen es wirklich die Mangos aus Brasilien sein? Oder der Spargel aus Spanien? Schauen Sie vor dem Einkauf, woher das Produkt stammt und unter welchen Bedingungen es produziert und geerntet wurde. Idealerweise kaufen Sie nur noch Lebensmittel, die regional hergestellt werden. Dies können Sie am besten auf dem nächstgelegenen Wochenmarkt. Dabei unterstützen Sie die Landwirte aus der Region und erhalten frische, fast CO2-neutrale Lebensmittel zu einem günstigen Preis.

Wählen Sie wiederverwendbare Obst- und Gemüsenetze anstelle von Plastiksäcken. Kaufen Sie Ihren Lieblingsjoghurt beim nächsten Mal im Glas statt in der Plastikverpackung. Die kleinen Dinge können viel verändern und Sie müssen trotzdem nicht auf Ihre Lieblingsprodukte verzichten. Mittlerweile gibt es einige Supermärkte, die komplett auf Verpackungsmüll verzichten. Bei dem Besuch eines solchen Supermarkts bringen Sie Ihre eigenen Gefäße, vorzugsweise aus Glas, mit. Sie füllen sich die Lebensmittel, die Sie benötigen, ganz einfach in Ihr Glas ab. Der produzierte Müll liegt bei null.


ein umgefallener Korb mit Äpfel

3. Nachhaltiger kochen

Nach Ihrem regionalen, nachhaltigen Einkauf können Sie die Lebensmittel auch umweltschonender zubereiten. Wussten Sie, dass das Wasser im Kochtopf viel schneller heiß wird, wenn der Deckel drauf ist? Zudem wird deutlich weniger Energie und Wasser verbraucht. Für kleinere Portionen Wasser bietet sich die Anschaffung eines Wasserkochers an. Ein solcher benötigt weniger Energie als die Erhitzung im Kochtopf.

Haben Sie nach dem Essen noch Reste übrig? Dann lassen Sie diese erst abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen. So verschwendet der Kühlschrank weniger Energie, um seine gewohnte Temperatur halten zu können. Verwenden Sie statt Frischhaltefolie zukünftig Bienenwachstücher. Diese sind länger haltbar, können mehrmals verwendet werden und es wird weniger Müll produziert.

Achten Sie auf langlebige und hochwertige Küchenhelfer, zum Beispiel aus Edelstahl. Diese sind zwar in der Anschaffung etwas preisintensiver, jedoch wird auf längere Zeit deutlich weniger Müll produziert.

4. Nachhaltiger Essen


Im Jahr 2018 lag der weltweite Fleischkonsum bei über 360 Millionen Tonnen. Über 30 Prozent der Landoberfläche wird für die Tierhaltung genutzt. Die über 60 Milliarden Nutztiere, die jährlich geschlachtet werden, benötigen einen Großteil des Trinkwasservorkommens. Und die Futtermittelgewinnung wird als Hauptfaktor für die übermäßige Abholzung des Regenwaldes angesehen.

Mit der Reduzierung Ihres Fleischkonsums tragen Sie einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit bei. Für ein Kilo Steak werden rund 15.500 Liter Wasser benötigt. Im Vergleich dazu können Sie für diese Menge an Wasser rund 150 Tage duschen! Probieren Sie doch beim nächsten Grillabend ein neues leckeres veganes Rezept und verzichten Sie hin und wieder auf Fleisch.

Achten Sie auf eine frische, regionale Ernährung und bauen Sie wenn möglich selbst etwas an. Dafür benötigen Sie keinen großen Garten, viele Kräuter, Obst- und Gemüsesorten gedeihen auch auf kleinem Raum. Sie können beispielsweise frische Tomaten, Salat, Zucchini, Kartoffeln, allerlei Kräuter und fruchtige Beeren anpflanzen. Fragen Sie bei Ihrem Landwirt in der Nähe, ob er günstige Pflanzenableger für Sie hat, die Sie dann weiter züchten können.

Kennen Sie bereits den Trend Food Sharing? Über verschiedene Webseiten und Apps haben Sie die Möglichkeit, übrig gebliebene Lebensmittel und Gerichte von Supermärkten, Bäckereien oder Restaurants günstig zu erwerben. Diese sind oft kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oder konnten an dem besagten Tag nicht verkauft werden. Mit der Unterstützung einer solchen Option schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Verschwendung von Lebensmitteln wird minimiert und Sie erhalten für wenig Geld ein leckeres Abendessen.

5. Nachhaltige Mode tragen


Das Problem der heutigen Modeindustrie: Fast Fashion. Es gibt mittlerweile nicht nur eine Frühjahr-/Sommer-Kollektion und eine Herbst-/Winter-Kollektion, sondern beinahe wöchentlich neue Mode. Dies verlockt zum häufigen Shoppen. Für eine solche Vielfalt an Kleidungsstücken werden jedoch Unmengen an Ressourcen und aufwändige Herstellungsverfahren genutzt, die der Umwelt nur bedingt guttun. Zudem werden die meisten Kleidungsstücke aus der Fast Fashion in Entwicklungsländern wie Indien, Bangladesch oder Kambodscha angefertigt, dies meist unter katastrophalen Arbeitsbedingungen.

Ein Textilarbeiter verdient in Bangladesch rund 50 Dollar monatlich, seine Lebenshaltungskosten belaufen sich allerdings auf ein fünffaches davon. Verändern Sie Ihr Shopping-Erlebnis und tun Sie der Umwelt etwas Gutes. Nachhaltig Shoppen bietet viele Vorteile. So gehen Sie sicher, dass neben der Verwendung von umweltfreundlichen Materialien die sozialen Arbeitsbedingungen gewährleistet werden und auch der Tierschutz eingehalten wird. Zum Glück verschiebt sich der Trend langsam zu Slow Fashion.

Achten Sie beim nächsten Einkauf auf Gütesiegel wie das GOTS-Siegel oder ein Fairtrade-Siegel, welches faire Arbeitsbedingungen garantiert. Mit dem Kauf von zeitloser, gut kombinierbarer Mode haben Sie lange Freude an Ihren Kleidungsstücken. Verzichten Sie, wenn möglich auf Kleidungsstücke, Schuhe und Taschen aus Leder, Wolle, Pelz oder Seide, sondern setzen Sie auf vegane Kleidungsstücke.

Wie wäre es zum Beispiel mit unseren Taschen aus PET-Filz? Nachhaltige Taschen bestehen nicht nur aus weichem Material, sondern sind auch langlebiger und robuster. Zusätzlich überzeugen Sie durch ihre UV-Beständigkeit.

zwei Tascchen der Marke Haupt-Taschen auf eine Wiese angelegt an einem Baum

Eine weitere Alternative zur Fast Fashion ist die Secondhand Mode. Dadurch können viele Ressourcen gespart werden und die Kleidungsstücke bleiben länger erhalten. Stöbern Sie beim nächsten Stadtbummel durch den Secondhand-Laden und Sie finden bestimmt alte, neue Schätze, die es wert sind, nochmals getragen zu werden. Sie haben noch gut erhaltene Kleidungsstücke, die Sie nicht mehr tragen? Dann verschenken, tauschen oder verkaufen Sie diese. Mittlerweile gibt es viele Plattformen, die diese Dienstleistung anbieten. So machen Sie jemandem eine Freude und erhalten im Gegenzug, wenn möglich noch eine kleine Aufstockung für Ihr Sparschwein.

6. Haushalt nachhaltig führen

Auch in Ihrem eigenen Haushalt können Sie mit kleinen Taten langfristig vieles bewirken. Beladen Sie sowohl Ihre Waschmaschine als auch den Geschirrspüler immer voll. Ein voll beladener Geschirrspüler ist meist umweltschonender als das Spülen von Hand. Waschen Sie Ihre Wäsche bei der niedrigst möglichen Temperatur. Das spart Wasser und Energie. Trocknen Sie Ihre Wäsche bei schönem Wetter an der frischen Luft. Das Trocknen dauert hier nicht nur viel kürzer, sondern ist auch deutlich stromsparender als die Verwendung eines Trockners.

Elektrogeräte wie Drucker, Computer und Fernseher verbrauchen auch im Stand-By-Modus viel Strom. Achten Sie darauf, Ihre Geräte komplett auszuschalten und am besten den Stecker zu ziehen, wenn Sie sie gerade nicht benutzen. Wechseln Sie Ihren Stromanbieter auf Ökostrom. Der übliche Haushaltsstrom ist oft aus umweltzerstörendem Kohle- oder Atomstrom. Bei der Produktion von Ökostrom wird hingegen auf regenerative Energien wie Wind, Sonne oder Wasser gesetzt.

7. Abfälle jeglicher Art vermeiden

Im Jahr 2018 produzierte jeder Deutsche 455 Kilogramm Müll pro Jahr. Schauen Sie in Zukunft, so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Wenn Sie die bereits erwähnten Tipps und Tricks berücksichtigen, werden Sie merken, wie sich die Menge an Haushaltsmüll verringern wird. Im nächsten Schritt ist die richtige Mülltrennung ein wichtiger Bestandteil eines nachhaltigen Lebens. Informieren Sie sich in Ihrer Wohngemeinde nach den Bestimmungen zur Mülltrennung.

Achten Sie darauf, Lebensmittel nicht wegzuschmeißen, sondern zu verwerten. Die meisten Produkte sind auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch gut genießbar. Trinken Sie, wenn möglich Leitungswasser oder regionale Tees und Fruchtsäfte, die in Glasflaschen abgepackt werden. Verzichten Sie auf Einwegverpackungen und nutzen Sie stets Mehrwegverpackungen.


8. Den Garten nachhaltig pflegen


Ihr Garten oder Balkon bietet einige Möglichkeiten, nachhaltig zu leben. Vielen Gartenbesitzern ist es wichtig, stets einen gepflegten, frisch gemähten Rasen zu haben. Rasenmäher sind allerdings eine weitere Ursache für eine erhebliche Menge an Schadstoffen in der Luft. Viele Rasenmäher verfügen zudem nicht über einen filternden Katalysator, was den Schadstoff-Ausstoß pro verbrauchtem Liter Benzin zusätzlich in die Höhe schnellen lässt. Lassen Sie Ihren Garten und Rasen natürlich wachsen. Dies ist nicht nur eine umweltschonende Variante, ein Naturgarten bietet auch wichtigen Lebensraum für Kleintiere. 

Eine bunte, wilde Blumenwiese ist der ideale Nährboden für Bienen und Insekten. Sie wollen nicht auf einen frisch gemähten Rasen verzichten? Nutzen Sie einen Handrasenmäher. Dieser schneidet Ihren Rasen nicht nur deutlich umweltschonender und geräuscharmer, sondern hilft Ihnen auch noch dabei, fit zu bleiben.

Mit einer aufgestellten Regentonne können Sie viel Wasser sparen, welches Sie für die Bewässerung Ihrer Gartenpflanzen nutzen können. Dies ist nicht nur ökologischer, das kalkfreie Regenwasser ist auch für Ihre Pflanzen besser verträglich. Gießen Sie Ihre Pflanzen vorzugsweise am frühen Vormittag. Zu dieser Tageszeit können Ihre Pflanzen das Wasser optimal aufnehmen. Lediglich 10-30 % des verwendeten Wassers wird hier verdunstet.

Gießen Sie zur prallen Mittagssonne, verdunsten fast 90 Prozent des Wassers.
Bieten Sie Tieren mehr Möglichkeiten für einen Unterschlupf. Das können Stein- und Laubhaufen sein, die einerseits als Unterschlupf, andererseits auch als Lagerungsort für Futter dienen.

Ein Insekten- oder Bienenhotel bietet den Tieren einen Ort zur Überwinterung und einen sicheren Nistplatz. Auch Sie als Gastgeber können von den Vorteilen eines Insektenhotels profitieren. Die angesiedelten Nützlinge wirken als natürliche Schädlingsbekämpfer und die Bienen sorgen dafür, dass Ihre Blumenwiese immer schön bunt bleibt, indem sie zur Vermehrung Ihrer Pflanzen und Blumen beitragen.

Fazit zum Thema Nachhaltig leben


Mit den hier erläuterten Tipps und Tricks aus dem Alltag können Sie nachhaltig leben, ohne großartig verzichten zu müssen. Die Gewohnheiten sollten langfristig geändert werden, um sich selbst und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Wenn jeder einen kleinen Beitrag zur Umwelt leistet, kann sich die Erde erholen und regenerieren.

Zudem profitiert jeder Einzelne von den positiven Auswirkungen eines nachhaltigen Konsums und Verhaltens. Kann beispielsweise der CO2-Ausstoß deutlich verringert werden, profitiert die Gesellschaft von einer sauberen Luft, die Gewässer werden gesäubert und der Boden wird durch den Erhalt der Ressourcen wieder fruchtbarer. Wird der persönliche Konsum reduziert, bleibt plötzlich mehr Geld für wichtigere Dinge. 

Wenn Sie auf den Konsum von Fleischprodukten größtenteils verzichten, wird eine geringere Fläche für die Haltung von Nutztieren benötigt. Dies wiederum erhöht die Artenvielfalt auf unserem Planeten. Schlussendlich wirkt sich die geänderte Lebensweise, nachhaltig und umsichtig mit der Umwelt umzugehen, positiv auf das Gemüt aus und steigert die eigene Zufriedenheit.